Publikationen der Bertelsmann Stiftung

Gebündeltes Wissen für Ihr Projekt: Hier können Sie die Veröffentlichungen der Bertelsmann Stiftung zum Thema Kinder- und Jugendengagement direkt bestellen. Dazu gehören die Mitmachhefte für den Schulunterricht, die Ausgezeichnet-Reihe sowie Sammelbände und Handbücher. Die Publikationen bieten eine praktische Unterstützung bei der Durchführung von Beteiligungs- und Engagementprojekten sowie bei der Entwicklung kommunaler Strategien zur Engagementförderung.


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„jungbewegt – Dein Einsatz zählt.“ Erfahrungen – Ergebnisse – Erfolge

Die Bereitschaft zu Engagement und politischer Partizipation kommt nicht von selbst zustande, sondern muss bei jeder jungen Generation geweckt werden. Dazu bedarf es eines Bildungsprozesses, der die Entwicklung von zivilgesellschaftlichen Haltungen, Werten und Handlungskompetenzen unterstützt. Ein solcher Bildungsprozess gelingt, wenn Kinder und Jugendliche erfahrungsorientiert und lebensnah lernen.

Das Projekt „jungbewegt – Dein Einsatz zählt.“ hat Konzepte für Kitas, Schulen und die außerschulische Jugendarbeit entwickelt und in Kooperation mit den Ländern Berlin, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt sowie ausgewählten Kommunen umgesetzt. Die vorliegende Dokumentation zieht eine Zwischenbilanz. Sie stellt faktenbasiert Vorgehensweisen, Ergebnisse, Erfahrungen und Gelingensbedingungen der Projektarbeit vor.

Zum Download der Projektdokumentation.

Leon und Jelena - drei neue Hefte

Geschichten vom Mitbestimmen und Mitmachen im Kindergarten

Im Kindergarten von Leon und Jelena dürfen die Kinder bei vielen Themen mitbestimmen und mitmachen. Aber manches entscheiden doch die Erzieherinnen und Erzieher: zum Beispiel dass die Kinder draußen Matschhosen tragen müssen, wenn es nass ist, und drinnen nur Hausschuhe oder Stoppersocken, damit nicht alles schmutzig wird, und dass sie nicht so hoch klettern dürfen, weil das gefährlich ist. Was aber, wenn Leon in der Matschhose nicht richtig Fußball spielen kann, wenn Jelena ihre neuen Schuhe auch im Kindergarten anbehalten möchte oder wenn ein Erzieher immer gleich meckert, wenn die Kinder irgendwo raufklettern? In den drei neuen Bänden beschweren sich die Kinder über solche Entscheidungen der Erwachsenen und engagieren sich gemeinsam mit ihnen für bessere Lösungen.

3 Hefte à 32 Seiten im Paket

Alle Hefte sind für je € 3,– auch einzeln erhältlich:

Die Matschhose muss weg
Schuhe für die Schuhe
Das Schrankspringer-Spiel

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Schuhe für die Schuhe

Jelena hat neue Schuhe, doch im Kindergarten muss sie sie ausziehen, weil da nur Hausschuhe oder Stoppersocken erlaubt sind, damit es nicht so schmutzig wird. Darüber beschwert sie sich bei ihrer Erzieherin Anja, denn diese habe auch Draußenschuhe an. Doch Anja trägt diese Schuhe nur im Kindergarten. Für draußen hat sie andere Schuhe. So will Jelena das auch machen. Im Kinderparlament wird daraufhin entschieden, dass drinnen nun alle Schuhe erlaubt sind, nur die nicht, die draußen angezogen werden. Dann darf aber auch die Kindergartenleiterin Frau Schneider nicht ihre Draußenschuhe anbehalten. Und die Mamas und Papas auch nicht! Bruno meint, dann bräuchten sie Schuhe für die Schuhe – wie in einem Schloss. Gemeinsam mit Frau Schneider bestellen die Kinder im Internet Schlossschuhe und sorgen dafür, dass die Mamas und Papas sie beim Abholen auch überziehen.

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Die Matschhose muss weg

Weil Leon seine Matschhose versteckt und behauptet, sie sei nicht zu finden, darf er trotz des schlechten Wetters ausnahmsweise ohne Matschhose draußen spielen. Als seine Erzieherin Anja die Matschhose unter der Garderobe entdeckt und Leon zur Rede stellt, beschweren sich auch andere Kinder, dass sie in Matschhosen nicht richtig Fußball spielen könnten. In der Kinderkonferenz erläutert Anja, dass ohne Matschhosen ihre Hosen ganz nass und schmutzig würden und die Mamas und Papas diese sicher nicht dauernd waschen wollten – darum hätten sie die Matschhosen ja angeschafft. Doch die Kinder schlagen vor, dass sie die Hosen in der Waschmaschine bei Frau Nowak, der Hauswirtschaftskraft, selbst waschen könnten. Und so wird es künftig gemacht.

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Das Schrankspringer-Spiel

Der Erzieher Jochen verbietet Leon und Lucía in der Turnhalle auf den Schrank zu klettern und herunter zu springen, weil er das gefährlich findet. Da kann auch die Erzieherin Anja nichts machen. Doch sie unterstützt Leon, eine Beschwerde im Kinderparlament vorzubringen. Dort erzählt Jochen den Kindern, dass er einmal dabei war, als ein Kind vom Klettergerüst gefallen ist und sich den Arm gebrochen hat. Seither hat er immer Angst, wenn Kinder so hoch klettern. Da zeigen die Kinder den Erwachsenen, wie vorsichtig sie vom Schrank springen und dass es gar nicht gefährlich ist. Weil Jochen aber trotzdem Angst um sie hat, beschließen alle, dass er und Anja die Kinder künftig abwechselnd in die Turnhalle begleiten. So können sie mit Anja das Schrankspringer-Spiel spielen und auch mit Jochen Sport machen.

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Gesellschaftliches Engagement von Benachteiligen fördern - Band 1

Konzeptionelle Grundlagen für die Offene Kinder- und Jugendarbeit

Offene Kinder- und Jugendarbeit erreicht besonders benachteiligte Kinder und Jugendliche. Diese lehnen, wie man aus der Jugendforschung weiß, etablierte Politikformen ab, sind jedoch bereit, Probleme zu benennen und sich zu engagieren. Der erste Band »Gesellschaftliches Engagement von Benachteiligten fördern« belegt, dass das Handeln von Kindern und Jugendlichen immer »gesellschaftlich« ist. Diese Erkenntnis gilt es als Fachkraft anzuerkennen und aufzugreifen. Das entspricht auch dem gesetzlichen und konzeptionellen Auftrag der Jugendarbeit: Benachteiligte Jugendliche erfahren gezielt Unterstützung. Sie lernen, ihr demokratisch-gesellschaftliches Engagement in Stadtteil, Kommune und Gesellschaft wahrzunehmen und umzusetzen.

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Gesellschaftliches Engagement von Benachteiligen fördern - Band 2

Methodische Anregungen und Praxisbeispiele für die Offene Kinder- und Jugendarbeit

Wie können Fachkräfte in der täglichen Jugendarbeit Projekte gesellschaftlichen Engagements und demokratischer Partizipation fördern? Der zweite Band »Gesellschaftliches Engagement von Benachteiligten fördern« beantwortet diese Frage. Er liefert detaillierte und vielfältige methodische Anleitungen für die Umsetzung im Alltag. Die hier beschriebenen Methoden wurden in praxisorientierten Modellprojekten erprobt. In der Offenen Kinder- und Jugendarbeit angewendet, bieten sie die Basis, um benachteiligten Kindern und Jugendlichen einen praktischen und machbaren Zugang zu gesellschaftlichem Engagement und demokratischer Beteiligung zu sichern. Es wird gezeigt, wie man Potenziale nutzt, um daraus kleine und realistische Projekte im Jugendhaus und Stadtteil zu entwickeln.

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Gesamtpaket

Sie können beide Bände auch im Gesamtpaket zum Vorzugspreis von 35 Euro bestellen.

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Förderung gesellschaftlichen Engagements Benachteiligter in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit – Erfolge und Schwierigkeiten

Zur Evaluation des gleichnamigen Projekts der Bertelsmann Stiftung

Offene Kinder- und Jugendarbeit erreicht besonders benachteiligte Kinder und Jugendliche. Auf den ersten Blick lehnen diese etablierte Politikformen ab. Die empirische Jugendforschung kommt zu anderen Ergebnissen – Benachteiligte benennen in ihrem Alltag sehr wohl gesellschaftliche Themen und Probleme. Sie sind auch bereit, sich für konstruktive Lösungen zu engagieren.

Deshalb wurde unter wissenschaftlicher Federführung von Professor Dr. Benedikt Sturzenhecker (Universität Hamburg) der Baustein „Gesellschaftliches Engagement Benachteiligter in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit fördern – GEBe“ entwickelt. Modellhaft sollte gezeigt werden, wie auch bei Zielgruppen aus prekären Lebensverhältnissen Interesse an einer Mitgestaltung des Gemeinwesens geweckt werden kann. Zusammen mit sieben Jugendeinrichtungen wurde das Konzept 2012/2013 erprobt.

Der vorliegende Bericht evaluiert diese Modellphase. Entstanden als Masterarbeit in der Betreuung von Professor Sturzenhecker nimmt der Autor Moritz Schwerthelm Erfolge und Schwierigkeiten in der Arbeit mit benachteiligten Kindern und Jugendlichen in Jugendeinrichtungen in den Blick, die für Praxis und Wissenschaft wertvolle Erkenntnisse liefert. Die von ihm identifizierten Projekterfolge verdeutlichen, dass die Kinder- und Jugendarbeit ihren emanzipatorischen Anspruch einlösen kann. Dazu müssen Fachkräfte ihre demokratiebildende Aufgabe annehmen, ihre Rolle reflektieren und über entsprechende pädagogische Kompetenzen verfügen.  

Zum Download des Berichtes.

jugendforum rlp: Konzept – Verlauf – Ergebnisse. Eine Dokumentation

Eine demokratische Zivilgesellschaft ist kein gegebenes Gut. JedeGeneration muss stets aufs Neue für die Übernahme einer aktivenBürgerrolle gewonnen werden – dafür sind nicht nur das Elternhaus,sondern auch alle Bildungseinrichtungen, die Kommunensowie die Landes- und Bundespolitik verantwortlich.Im Mai 2012 starteten deshalb die Staatskanzlei Rheinland-Pfalz und die Bertelsmann Stiftung unter dem Motto „Liken, teilen,was bewegen“ ein landesweites Beteiligungsprojekt für und mitjungen Leuten. Sein Name: „jugendforum rlp“.Die Vorgehensweise, Ergebnisse sowie erste Schritte zur nachhaltigenVerankerung sind in der Dokumentation des „jugendforumrlp“ detailliert beschrieben und erläutert.

Zum Download der Dokumentation.

Das Praxisbuch: Mitentscheiden und Mithandeln in der Kita

Wie pädagogische Fachkräfte Partizipation und Engagement von Kindern fördern

Kinder sind neugierig: Sie wollen wissen, wie die Welt funktioniert. Sie wollen mitgestalten. Wenn sie im Kita-Alltag gefordert sind, Probleme in der Gemeinschaft eigenständig zu lösen, lernen schon die Zwei- bis Sechsjährigen etwas über Partizipation und gesellschaftliches Engagement. Wie ein solcher Alltag gestaltet werden kann, beschreibt „Das Praxisbuch: Mitentscheiden und Mithandeln in der Kita“. Der Band zeigt: Pädagogische Fachkräfte ermöglichen es Kindern, persönlich dazu beizutragen, dass sich jeder in der Gemeinschaft des Kindergartens wohlfühlt. Es wird dabei auch deutlich, wie die Eltern eingebunden werden können. Zahlreiche Beispiele geben Einblicke in die konkrete Kita-Praxis.

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Ausgezeichnet! Band 3 – Freiwilligenmanagement in Jugendorganisationen

Entgegen der Untergangsszenarien der letzten Jahrzehnte zeigen aktuelle empirische Untersuchungen, dass Jugendorganisationen wie Vereine und Verbände weiterhin der zentrale Zugang und Ort des freiwilligen Engagements junger Menschen in Deutschland sind. Berichte und Klagen von Verantwortlichen in vielen Jugendorganisationen über Mitgliederschwund und wachsendes Desinteresse der Kinder und Jugendlichen stehen dazu im Gegensatz und werfen neue Fragen auf. Offensichtlich gelingt es einigen Jugendorganisationen besser als anderen, Kinder und Jugendliche für gesellschaftliches Engagement zu gewinnen und zu binden. Was machen erfolgreiche Jugendorganisationen anders und welche Faktoren bestimmen ihre Arbeit mit Freiwilligen? Prof. Dr. Michael Vilain und Tobias Meyer (Evangelische Fachhochschule Darmstadt) haben im Auftrag des Projekts „jungbewegt – Dein Einsatz zählt.“ der Bertelsmann Stiftung diese Fragen untersucht. Die nun vorliegende Studie ist Ergebnis eines umfassenden Analyseprozesses, gibt eine fundierte Einführung in Handlungsansätze des Freiwilligenmanagements und stellt systematisch Beispiele guter Praxis vor.

Zum Download der Broschüre

Einzelexemplare können kostenlos über info (at) jungbewegt (dot) de bestellt werden.

Leon und Jelena

Geschichten vom Mitbestimmen und Mitmachen im Kindergarten

Leon und Jelena gehen in dieselbe Kita. Hier dürfen sie bei vielen Dingen des Alltags mitentscheiden. Ihr Engagement ist gefordert, wenn es darum geht, das Frühstück besser zu organisieren. Sie haben aber auch gute Ideen, um den Streit wegen der Dreiräder, die alle gleichzeitig benutzen möchten, zu lösen. Dadurch lernen sie, wie man Gemeinschaft so gestalten kann, dass alle zu ihrem Recht kommen. Ihre Erfahrungen vom Mitbestimmen und Mithandeln in der Kita sind in den fünf Bänden lebendig und kindgerecht aufgezeichnet. Die Geschichten vermitteln eindrücklich, dass sich Kinder schon im Alter von Leon und Jelena bewusst einsetzen und engagieren.

5 Hefte à 32 Seiten im Paket

Alle Hefte sind für je € 3,– auch einzeln erhältlich:

Der neue Kletterturm
Ein Platz zum Frühstücken
Die Haltestelle für Dreiräder
Jelena im Kinderparlament
Die Hundehaufen im Park

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Ein Platz zum Frühstücken

Leon und Jelena setzen sich dafür ein, dass die Kinder in der blauen Gruppe einen Platz bekommen, an dem sie immer frühstücken dürfen, wenn sie Hunger haben – weil Jelena nicht gleich frühstücken durfte, als sie hungrig in die Kita kam, und Leon nicht mehr, weil die Frühstückszeit schon zu Ende war, als er endlich seinen großen Turm fertig gebaut hatte. Wenn nun den ganzen Morgen Kinder frühstücken, können die Erzieherin Anja und ihre Kollegin sich nicht die ganze Zeit darum kümmern. Also übernehmen es die Kinder, den Teewagen aus der Küche zu holen, den Tisch zu decken und abzuwischen und den Teewagen wieder zurück zu bringen.

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Die Haltestelle für Dreiräder

Die Dreiräder werden von allen Kindern aus der blauen, roten und gelben Gruppe genutzt. Weil es immer Streit darum gibt, beschließen Jelena, Badu und die anderen Gruppensprecher im Kinderparlament eine Regel, nach der der Fahrzeugwechsel erfolgen soll. Als sich herausstellt, dass die Regel nicht funktioniert, wird weiter nach einer guten Lösung gesucht. Schließlich bauen sie gemeinsam eine Haltestelle. Dort warten Kinder, die Dreirad fahren wollen, bis andere Kinder zum Fahrzeugwechsel vorfahren. Von da an klappt der Tausch der Dreiräder viel besser.

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Jelena im Kinderparlament

Als Leon entdeckt, wie die Kita-Leiterin Frau Schneider im Flur ein Bild von seinem Papa aufhängt, möchte er Gruppensprecher werden, um im Kinderparlament dafür zu sorgen, dass im Flur neben den Bildern der Elternvertreter auch Bilder von den Gruppensprechern hängen. Vor der Wahl der Gruppensprecher gibt es einen Wahlkampf. Die Kandidaten fertigen Wahlplakate an und stellen sie den anderen Kindern vor. Als die Kinder der blauen Gruppe nicht Leon, sondern Jelena und Badu wählen, ist Leon traurig. Aber Jelena trägt sein Anliegen erfolgreich im Kinderparlament vor.

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Die Hundehaufen im Park

Als die blaue Gruppe auf der Wiese im Park spielen will, finden die Kinder überall Hundehaufen. Sie basteln Schilder und markieren die Hundehaufen im hohen Gras, um sie den Hundebesitzern zu zeigen und sie zu bitten, die Haufen wegzumachen. Doch eine alte Dame wendet ein, es gäbe im Park keinen Hundetüten-Automaten. Die Kinder sind ratlos. Aber die Erzieherin Anja schlägt vor, die Bürgermeisterin anzurufen und um Hilfe zu bitten. Die Kinder beschließen, dass Jelena dort anrufen soll. Die Bürgermeisterin lässt schließlich einen Automaten aufstellen, und die Kinder übernehmen die Patenschaft dafür und achten künftig darauf, dass darin immer genügend Tüten vorhanden sind.

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Der neue Kletterturm

Das Klettergerüst ist kaputt und muss abgerissen werden. Die Kinder aus allen drei Gruppen sammeln Vorschläge, wie das neue Gerät aussehen soll und stimmen darüber ab. Einige Kinder bauen ein Modell, in dem die Vorschläge mit den meisten Stimmen enthalten sind, und zeigen es Hausmeister Frickel, der das neue Gerät aufbauen soll. Als Herr Frickel mit dem Bau beginnt, helfen die Kinder unermüdlich mit, bis der neue Kletterturm fertig ist und eingeweiht werden kann.

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Einfach engagiert

Wenn ich eine Idee habe, um die Gesellschaft ein bisschen besser zu machen oder mich gerne für mich und andere einsetzen möchte, wie fange ich dann an? Was habe ich selbst eigentlich davon mich zu engagieren? Was kann ich tun, damit mein Projekt Aufmerksamkeit bekommt? Wann ist mein Projekt erfolgreich und wie messe ich das überhaupt?

Wir haben viele Jugendliche zu ihrem Engagement befragt – von diesen Erfahrungen können jetzt andere profitieren! Einfach engagiert hilft jungen Menschen dabei, eine eigene Initiative zu starten und Projektideen umzusetzen. Die Broschüre gibt auch Tipps für den Zusammenhalt im Team und eine wirksame Öffentlichkeitsarbeit. Außerdem ist ein Fragebogen enthalten, mit dem der Erfolg des Projektes überprüft werden kann.

Zum Download der Broschüre.

Der Fragebogen kann hier heruntergeladen werden.

Jugend in der Zivilgesellschaft

Jugendliche sind im Hinblick auf eine nachhaltige Engagementförderung eine besonders wichtige Zielgruppe: Wer sich früh engagiert, wird dies mit hoher Wahrscheinlichkeit auch in späteren Lebensphasen tun und einen positiven Beitrag für sich und die Gesellschaft leisten.

Im Auftrag der Bertelsmann Stiftung hat die Sozialforscherin Sibylle Picot die Daten des Freiwilligensurveys für die Altersgruppe der 14- bis 24-Jährigen vertiefend analysiert. Damit wird für die strategische Förderung des Jugendengagements ein breites empirisches Fundament zur Verfügung gestellt. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass Kinder und Jugendliche entgegen der landläufigen Meinung hoch motiviert sind, sich für das Gemeinwohl einzusetzen. Es gelingt jedoch häufig nicht, diese Engagementbereitschaft in die Entwicklung unserer Gesellschaft einzubinden. Veränderte Rahmenbedingungen wie die Entwicklung zur Ganztagsschule und die zeitliche Verdichtung in Schule und Studium zeigen hier Wirkung. Darüber hinaus macht die Studie deutlich, dass  freiwilliges Engagement Jugendlicher stark von Bildungsstatus und Herkunft abhängt.

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Kurzbericht "Jugend in der Zivilgesellschaft"

Zum Download des Kurzberichtes.

Ausgezeichnet! Kinder- und Jugendengagement wirksam fördern (Band 1)

Wie lässt sich das Engagement junger Menschen fördern? Wie können Engagementprojekte so angelegt werden, dass sie Heranwachsende motivieren, aktiv zu werden und zu bleiben? Das sind die Fragen, die in der Broschüre "Ausgezeichnet! Kinder- und Jugendengagement wirksam fördern" beantwortet werden.

Zum Download der Broschüre

Einzelexemplare können kostenlos über info (at) jungbewegt (dot) de bestellt werden.

Ausgezeichnet! Kinder- und Jugendengagement - Von guten Beispielen lernen (Band 2)

Auf 116 Seiten gibt die Broschüre einen Überblick über die Engagementlandschaft von Kindern und Jugendlichen in Deutschland. Einer Einführung in die Bereiche und Formen ihres Engagements folgt eine ausführliche Vorstellung 26 ausgewählter Projekte von und für Kinder und Jugendliche, die zum Nachahmen anregen. 53 Kurzporträts bundesweiter Angebote helfen, Kinder und Jugendliche über Engagementmöglichkeiten zu informieren und sie zum Mitmachen zu motivieren.

Zum Download der Broschüre

Einzelexemplare können kostenlos über info (at) jungbewegt (dot) de bestellt werden.

Die Mitmachhefte

Gesellschaftliches Engagement ist ein zentrales Thema für jede Demokratie. Mitwirken, Mitverantworten und Mitentscheiden sind Ausdruck gelebter bürgerlicher Freiheit. Jungen Menschen frühzeitig Zugänge zu gesellschaftlichem Engagement zu eröffnen ist dabei besonders wichtig und schafft vielfältige Chancen für den Einzelnen und die Gesellschaft. Schulen übernehmen dabei eine wesentliche Funktion. Es bedarf jedoch lebensnaher Lernformen, um junge Menschen in der Ausbildung politischdemokratischer Handlungsfähigkeit zu unterstützen und ihre Bereitschaft zu zivilgesellschaftlichem Engagement zu wecken. Wie kann Engagementförderung im Schulalltag gelingen? Was sind die zentralen Themen der Zivilgesellschaft, und wie können sie im Unterricht aufgegriffen und mit Praxiserfahrungen verbunden werden? Wie können dabei die Interessen der Schülerinnen und Schüler eingebunden und Ressourcen des Umfeldes aktiviert werden? 

Auf diese Fragen geben die Mitmachhefte Antworten. Sie richten sich an Schulklassen der Grundschule, Sekundarstufen 1 und 2, die in das Thema Zivilgesellschaft einsteigen möchten.

Alle Mitmachhefte können kostenlos unter info (at) jungbewegt (dot) de bestellt werden.

Das Mitmachheft - Grundschule

Das Mitmachheft - Sekundarstufe 1

Das Mitmachheft - Sekundarstufe 2

Mitentscheiden und Mithandeln in der Kita

Eltern und pädagogische Fachkräfte erleben es Tag für Tag: Kinder sind lebhaft an ihrem Umfeld interessiert und wollen selbstständig Aufgaben übernehmen. Sie haben den Wunsch zu helfen. Kitas spielen deshalb eine wichtige Rolle, wenn es darum geht, schon die Jüngsten spielerisch an das Thema »gesellschaftliches Engagement« heranzuführen. »Mitentscheiden und Mithandeln in der Kita« begleitet Kindertageseinrichtungen bei dem Prozess, ein Ort der Förderung von Engagement zu werden. Die Publikation liefert Konzepte und Materialien für die pädagogische Arbeit und zeigt, wie sich Kinder verantwortlich beteiligen können. Darüber hinaus gibt sie Empfehlungen, wo den Kleinsten bei ihrem freiwilligen Einsatz geholfen werden kann. Ziel ist es, Kindern im Kindergartenalter - unabhängig von Herkunft und Bildungsstand - nahezubringen, dass die Übernahme von Verantwortung wichtig ist und Spaß machen kann.

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Mitwirkung (er)leben

Handbuch zur Durchführung von Beteiligungsprojekten mit Kindern und Jugendlichen

Im Mittelpunkt von "Mitwirkung (er)leben", das in Zusammenarbeit mit Professor Waldemar Stange (Universität Lüneburg) entwickelt wurde, steht die Frage, wie konkrete Beteiligungsvorhaben mit jungen Menschen entwickelt und durchgeführt werden können. Neben der Darstellung von Grundlagen, Begründungen und Qualitätskriterien enthält das Handbuch praktische Anleitungen für das Management von Partizipationsprojekten. Für Planung, Umsetzung und Evaluation solcher Vorhaben werden umfangreiche Methoden zur Verfügung gestellt, die Sie in der rechten Spalte finden und dort herunterladen können.

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Kinder- und Jugendbeteiligung in Deutschland

Entwicklungsstand und Handlungsansätze

Dieser Sammelband versteht sich als Kompendium zu Fragen der Beteiligung von Kindern und Jugendlichen. Er gibt einen Einblick in den gegenwärtigen Diskussions- und Entwicklungsstand und beleuchtet Handlungsperspektiven der Mitwirkung junger Menschen in Deutschland.

Die hier zusammengefassten Ergebnisse der Jugendpartizipationsstudie der Bertelsmann Stiftung belegen: Um die Kinder- und Jugendbeteiligung ist es hierzulande noch nicht gut bestellt. Wie kann diese Situation verbessert werden? Die Autorinnen und Autoren sind sich einig, dass es eines vernetzten Vorgehens von Akteuren und Institutionen in den Städten und Gemeinden bedarf. Sie zeigen auf, welche Handlungsansätze in Kindertagesstätten, Schulen, Vereinen und Kommunen bestehen, um junge Menschen für die Gestaltung des demokratischen Gemeinwesens zu gewinnen.

Die Beiträge machen deutlich, dass durch die verstärkte Beteiligung der jungen Generation beide Seiten gewinnen: jeder einzelne Mensch und die Gesellschaft.

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Mehr Partizipation wagen

Argumente für eine verstärkte Beteiligung von Kindern und Jugendlichen

Die Autoren, Prof. Thomas Olk (Universität Halle-Wittenberg) und Prof. Roland Roth (Hochschule Magdeburg-Stendal), stellen normative und aktuelle politische Begründungen zusammen, die die Wichtigkeit der Partizipation junger Menschen untermauern. Die Expertise zeigt auf, dass von der Beteiligung junger Menschen alle profitieren.
Gleichzeitig werden Handlungsempfehlungen für Städte und Gemeinden gegeben, um die Beteiligung junger Menschen nachhaltig zu verankern.

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mitWirkung! in der Praxis

Erfahrungen, Ergebnisse, Erfolge

Wie sieht die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in der Praxis wirklich aus? Welche Erfahrungen machen einzelne Kommunen beim Thema Partizipation? Antworten darauf erhalten die Initiative "mitWirkung!" und ihr Kooperationspartner "mitWirkung! Schleswig-Holstein" aus ihren Modellkommunen Essen und Saalfeld sowie Elmshorn, Flensburg und Kropp - und geben sie nunmehr weiter. In einer praxisnahen Broschüre werden unterschiedliche Wege und Formen von Mitwirkungsvorhaben präsentiert, konkrete Projektergebnisse ausführlich dargestellt und Erfolgsfaktoren genauer beleuchtet, die zu einer neuen Kultur der Beteiligung führen.

Einzelexemplare dieser Broschüre können Sie kostenlos bei uns bestellen.

Zum Download der Broschüre

Vorbilder bilden

Gesellschaftliches Engagement als Bildungsziel

Die Publikation "Vorbilder bilden - Gesellschaftliches Engagement als Bildungsziel" fasst die Ergebnisse des Carl Bertelsmann-Preises 2007 zusammen. Der Sammelband zeigt die Potenziale früher Engagementförderung für die Einzelnen und die Gesamtgesellschaft auf und skizziert die bestehenden Rahmenbedingungen in Kindertagesstätten, Schulen, Vereinen und Verbänden. Ein Blick auf andere Länder und ihre Engagementpolitik sowie gute Beispiele aus der Praxis im In- und Ausland geben Anregungen für eine Diskussion in Deutschland und zeigen erste Handlungsoptionen auf.

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Verlag Bertelsmann Stiftung

Weitere Publikationen finden Sie im Verlag der Bertelsmann Stiftung.

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